Gruppe Chinesischer Geschäftsleute in Hamburg

Fremdenführer als Vertriebsunterstützung

Letzte Woche hatte ein Geschäftspartner aus China mit einer Gruppe von Geschäftsfreunden und deren Familien eine Rundreise durch Deutschland gemacht. Für Hamburg hatte er mich angefragt, ob ich ein Besuchsprogramm dazu entwickeln könnte.

Keine einfache Aufgabe, was mögen Chinesen oder wofür interessieren sie sich? Und was wollen bzw. mögen sie essen?

Rückfragen bei meinem Partner ergaben, dass sich die Teilnehmer sowohl für Kultur, als auch für Unterhaltung interessieren, ein bischen Shopping sollte möglich sein, und da auch Kinder dabei wären, sollten diese auch berücksichtigt werden. Essen würden sie morgens im Hotel das normale, internationale Hotelfrühstück. Mittags genügt ein Snack und abends könnte man „richtig“ Essen gehen.

Mit diesen Informationen ausgestattet, plante ich also einen Besuch der Elbphilharmonie, eine ausführliche Hafenrundfahrt, den Besuch im Miniaturwunderland und eine ausführliche Stadtrundfahrt.

Gruppe Chinesischer Geschäftsleute in der Elbphilarmonie

Gruppe Chinesischer Geschäftsleute in der Elbphilarmonie

Zum Abendessen meldete ich die Gruppe im Gröninger, einem Braukeller von 1722, „typisch deutsch“, an.

Insgesamt hat die Betreuung der Gruppe viel Spaß gemacht, weil die Teilnehmer sehr positiv, aufgeschlossen, neugierig, aber auch diszipliniert waren. Auch die geschäftlichen Aspekte, der Aufbau neuer und die Vertiefung bestehender Kontakt kamen nicht zu kurz.

Als Anekdote lässt sich noch erwähnen, dass einige Teilnehmer sich im Shop des Miniaturwunderlands mit Modellautos versorgt hatten. Draußen beim Warten auf den Bus, der sie zur nächsten Station fahren sollten, stellten sie fest, dass diese deutschen Markenprodukte „Made in China“ waren.  Da Chinesen im Allgemeinen eine sehr hohe Meinung von „Made in Germany“ haben, musste nun eine gute Erklärung her, warum ein Modellauto „Made in Germany“ in China produziert wird. Ich habe argumentiert, dass durch die niedrigen Lohnkosten auch deutsche Marken in China produzieren, aber eine deutsche Qualitätssicherung dafür sorgen würde, dass die Produkte die Werke mit der gleichen Qualität verlassen würden, als wären sie in Deutschland produziert worden.

Diese Argumentation schien einzuleuchten.

Gruppe Chinesischer Geschäftsleute in Hamburg

Gruppe Chinesischer Geschäftsleute in Hamburg


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